Heute muss ich etwas loswerden. In der letzten Zeit begegnet mir dieses Thema wiederholt.

Manchmal gibt es Menschen, die haben etwas zu meckern.

Was tun sie?

Sie meckern, motzen, regen sich auf.

Ob das hilfreich ist oder nicht, das kann jeder unterschiedlich sehen.

Diese Menschen wenden sich allerdings mit ihrer Beschwerde nicht an die Person, die etwas ändern könnte. Nein.

Sie lassen all ihre negative Energie bei Menschen raus, die darauf überhaupt keinen Einfluss haben.

Manches stellen sie auch in Frage. Sie zerbrechen sich den Kopf darüber, warum das so oder so ist oder so gemacht wird.

Diese Fragen äußern sie oft auch nur bei Menschen, die selbst nur Vermutungen anstellen können.

Wozu soll das gut sein?

Diese Vorgehensweise bewirkt nur:

👉 Alles bleibt wie es ist.

👉 Die Gerüchteküche brodelt und es kommen falsche Informationen in Umlauf.

👉 Die Person, die etwas bewirken könnte, erfährt es – wenn überhaupt – nur über Umwege.

Im Praxisalltag passiert das häufiger, als man denkt.
Zwischen Tür und Angel.
Im Flur.
In kurzen Gesprächen zwischendurch.

Heute habe ich eine Bitte an Dich:

Wenn Du eine Beschwerde, eine Anregung, einen Verbesserungsvorschlag, eine Kritik oder eine Frage hast:

Dann schau hin, wer der richtige Ansprechpartner dafür ist.

Ist die Person, mit der Du gerade sprichst (oder sprechen willst) verantwortlich?

Kann sie etwas verändern oder entscheiden?

Wenn ja – sprich es an.

Wenn nein – geh den Schritt weiter.

Sprich mit der Person, die zuständig ist.

Oder entscheide bewusst, es für Dich zu behalten.

Gerade im Umgang mit Patienten zeigt sich oft ein ähnliches Muster:
Es wird angedeutet, umschrieben oder zurückgehalten – statt klar ausgesprochen.

Das führt selten zu mehr Klarheit.
Meist entsteht Unsicherheit.

Klare Kommunikation braucht Mut.
Sie spart Zeit.
Sie verhindert Missverständnisse.

Wenn du solche Situationen klarer ansprechen willst – ohne Umwege und ohne dich zurückzunehmen:

Informationen zu den Inhouse-Seminaren findest du hier.