– Samuel Johnson
„Ich geh ins Bad und mach‘ mich fertig!“
Sagst Du das auch manchmal?
Ein Bekannter von mir macht morgens sogar nicht nur sich, sondern auch die Kinder fertig…🥴 Die Armen!
Lass Dir das auf der Zunge zergehen. Wie fühlt sich das an? Gut, kraftvoll, positiv?
Oder eher nicht…
Viele Formulierungen nutzen wir ganz selbstverständlich.
Ohne darüber nachzudenken, welche Bilder sie auslösen.
Das sagen doch alle, oder? Ja, das sagen viele.
Wenn Du Lust hast, mach ein Experiment. Probiere etwas Neues aus.
Zum Beispiel: „Ich gehe ins Bad und wasche mich.“ oder „Ich bereite mich auf den Tag vor.“.
Vielleicht kommen Dir noch weitere Formulierungen in den Sinn, die beschreiben, was Du im Bad tust und die freundlicher klingen als das „fertig machen“.
Im Praxisalltag zeigt sich ein ähnlicher Effekt.
Patienten hören Begriffe wie:
„Das ist verschlissen.“
„Damit müssen Sie leben.“
„Das wird nicht mehr besser.“
Solche Worte bleiben hängen.
Sie wirken nach.
Sprache beeinflusst, wie jemand seine Situation erlebt.
Im Interview mit der digitalen Stylistin Elisabeth Clancy habe ich über genau diesen Zusammenhang gesprochen:
Wie Menschen wirken.
Durch Kleidung.
Und durch Sprache.
Beides passiert gleichzeitig.
Und meist unbewusst.
Das Gute ist: Du kannst beeinflussen, wie du wirkst.
Nicht irgendwann.
Sondern in jedem Gespräch.
Wenn du deine Sprache im Alltag bewusster einsetzen willst – gerade im Kontakt mit Patienten:
Informationen zu den Inhouse-Seminaren findest du hier.
